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Rolex verzichtet auf hochkomplizierte Uhrenmodelle, da der Hersteller grossen Wert auf Dauerhaftigkeit, Präzision und Funktionssicherheit legt. So wurde die Schwingfrequenz des bis 2000 eingebauten Daytona-Automatikchronographenwerkes (ein modifiziertes El Primero Kaliber von Zenith) von 36'000 auf 28'800 Halbschwingungen reduziert, Kaliber 4030.
Eigentümer der Firma Rolex ist eine von Hans Wilsdorf 1944 gegründete Stiftung. Das Unternehmen gilt als äusserst verschwiegen und gibt keine Geschäftszahlen bekannt. Rolex stellt jährlich rund 700'000 Uhren her und ist damit mit deutlichem Abstand Marktführer im Luxusuhrensegment. Im Jahr 2006 erwirtschaftete das Unternehmen nach Schätzung der Handelszeitung rund CHF 2,9 Milliarden bzw. CHF 3,0 Milliarden nach Schätzung des Branding-Institute. Die Anzahl Mitarbeiter wird auf 5800 bzw. 7000 geschätzt. Laut eigenen Angaben verfügt das Unternehmen weltweit über 28 Niederlassungen und ein Netzwerk von 4000 Uhrmachern in über 100 Ländern.
Handaufzugs- und später auch Quarzmodelle in non-Oyster-Gehäusen wurden seit Ende der 1960er Jahre in der „Cellini“-Serie angeboten, benannt nach dem Goldschmied Benvenuto Cellini (1500–1571). Ihr wurden nach und nach auch früher eigenständige Modelle einverleibt wie die Midas-Serie (seit Anfang der 1960er), die später den Cellini statt Midas-Schriftzug auf dem Zifferblatt trug. Zur Cellini-Serie zählen auch alle kleinen Rolex in „Damen“-Grösse wie die Orchid-Modelle, die seit den 1950er Jahren mit ca. 20 mm Grösse angeboten werden.
Eine preiswertere Zweitmarke von Rolex sind Uhren der Marke „Tudor“, wobei dies die einzige der ursprünglich vielen Handelsmarken von Rolex ist, die die Zeit überlebt hat. Die Marke Tudor arbeitet dabei mit zugekauften Werken der Firma ETA SA die im Hause veredelt werden. Früher wurden Rolex-Oyster-Gehäuse, Böden und Kronen verwendet und erst in den 1990er Jahren wurde auf eigene Produktion umgestellt. Die früheren Nebenmarken von Rolex waren: Aqua, Genex, Marconi, Oyster (Oyster Watch Co.), Rolco, Rolwatco, Unicorn und W&D (Wilsdorf & Davis).
Rolex ist sehr aktiv in der Werbung mit Prominenten aus Kunst und Kultur sowie im Sponsoring von Sport- und Kulturevents.
Neben einigen nennenswerten historisch begründeten Besonderheiten haben vor allem zwei grundlegende Entscheidungen zum heutigen Image des Unternehmens und dessen Uhren beigetragen:

Uhrenmodelle

Fast alle der heute erhältlichen Uhrenmodelle gab es in ihrer jetzigen Erscheinungsform bereits vor rund 50 Jahren. Zwar sind fast alle Modelle im Verlauf der letzten Jahrzehnte geändert worden, diese Veränderungen waren jedoch massgeblich technischer Natur und wurden jeweils in sehr vorsichtigen, einzelnen Schritten vollzogen. So wurde beispielsweise erst Ende der 1980er Jahre das Plexiglas in allen Modellen Schritt um Schritt gegen das seit 1970 in der Rolex Quartz Date eingesetzte Saphirglas ausgetauscht. Unter Kennern des Gebrauchtuhrenmarktes gilt diese Kontinuität der Modelle als einer der Hauptgründe für die hohen Gebrauchtpreise von Rolex-Uhren, die auch dann zu erzielen sind, wenn es sich um kein gesuchtes Sammlermodell handelt